
Von der Sportausbildung zum Hightech-CNC-Bediener: Daans Geschichte bei Contour

Daan
CNC-Bediener Stanzlaser
„Eigentlich bin ich über Umwege hier gelandet“, beginnt Daan. „Die Tante meiner Freundin arbeitete hier und schlug vor, doch mal zu einem Gespräch zu kommen. Ich hatte eine Ausbildung im Bereich Sport und Bewegung gemacht, sah dort aber nicht direkt meine Zukunft. Ehrlich gesagt wusste ich nicht genau, was mich erwartet, als ich zum ersten Mal für einen Rundgang hereinkam. Von außen sieht man nämlich nicht, wie groß und modern es hier ist. Der erste Eindruck war ziemlich überwältigend, aber ich dachte sofort: Das ist ein schönes Unternehmen, hier sehe ich Zukunft!“

Ein Sprung ins kalte Wasser
Ohne technischen Hintergrund war es ziemlich ein Sprung ins kalte Wasser. „Ich wusste nicht genau, welche Stellen es alle gab, aber ich wurde sofort gut aufgefangen. Ich habe an der Laserschneidmaschine angefangen. Mit dieser Maschine schneiden wir einzelne Bauteile aus den großen Metallplatten, die wir einkaufen. Ich wurde von einem direkten Kollegen eingearbeitet. Schon bald bekam ich die Chance, eine BBL-Ausbildung (berufsbegleitende Ausbildung, vergleichbar mit der dualen Ausbildung) zu machen: Blechbearbeiter, Niveau 3. Diese Chance habe ich mit beiden Händen ergriffen, denn eine gute Grundlage ist wichtig. Ich war damals 22, es war also eine Umstellung, wieder zur Schule zu gehen. Jetzt bin ich froh, dass ich mich so entschieden habe. Die Theorie habe ich am Graafschap College gelernt, die Praxis natürlich hier bei Contour.“
Abwechslung und Verantwortung als CNC-Bediener
Nach etwa einem Jahr wechselte Daan zur CNC-Stanzlasermaschine. Diese Maschine kann neben dem Laserschneiden auch stanzen, Gewinde schneiden und allerlei Formen ins Material drücken. „Diese Kombination aus Stanzen und Laserschneiden hat mich sofort angesprochen“, erzählt er. „Die Arbeit als CNC-Bediener ist unglaublich breit gefächert. Du beschäftigst dich nicht nur mit der Maschine selbst, sondern mit allem drumherum: der Planung, dem Abwickeln der Aufträge, der Materialzufuhr und damals auch dem Auspacken der geschnittenen Produkte. Das Schöne ist, dass du alle Produkte durch deine Hände gehen siehst. Kein Tag ist wie der andere, du arbeitest immer an anderen Teilen für unsere Hightech-Kunden.“
Die Stanzlaser- und Laserschneidmaschinen von Contour werden vollautomatisch aus einem automatisierten Lager beladen. Nicht nur die Schneidtechnik ist automatisiert, sondern auch die Logistik der Material-Zu- und -Abfuhr. „Du trägst die Verantwortung für einen ziemlich großen Maschinenpark, das schätze ich auch. Man lässt dich hier recht schnell selbstständig arbeiten. Dieses Vertrauen fühlt sich gut an.“
Ein sauberer Arbeitsplatz und ein eingespieltes Team
Das Bild einer staubigen, dunklen Metallfabrik? Das hat laut Daan überhaupt nichts mit der Realität bei Contour zu tun. „Es ist hier eine sehr saubere Umgebung. Natürlich bekommst du mal schmutzige Hände vom Öl, aber das war es dann auch. Die Halle ist eigentlich immer blitzblank.“
Auch über seine direkten Kollegen ist Daan begeistert: „Wir sind im Moment drei Kombi-Bediener und zwei Laserbediener. Es ist ein eingespieltes Team; wir wissen, was wir voneinander erwarten können. Wir arbeiten in zwei Schichten und übergeben die Arbeiten ordentlich aneinander, sodass die Maschinen optimal weiterlaufen. Das Team dürfte ruhig noch etwas größer sein, denn manchmal fehlen uns Hände!“ Neue Kollegen sind bei Contour für diese Stelle also auf jeden Fall willkommen.
Daan, CNC-Bediener Stanzlaser

Die Vorteile der Schichtarbeit
Die Arbeit im Zweischichtbetrieb (von 06:00 bis 14:30 Uhr oder von 14:30 bis 23:00 Uhr) gefällt Daan gut. „Viele Menschen scheuen Schichtdienste, aber ich erlebe vielmehr, dass ich mehr Freizeit habe. Weil du in Schichten arbeitest, hast du immer einen freien Tagesabschnitt. Das passt perfekt zu meinen Hobbys, zum Beispiel Sport. Ich kann eigentlich jeden Tag ins Fitnessstudio oder laufen gehen. Vor allem im Sommer ist es herrlich, wenn du um halb drei Feierabend hast und noch den ganzen Nachmittag vor dir.“
Ständig lernen und wachsen
Stillsitzen kommt für Daan nicht infrage. „Ich bin sehr lernbegierig. Wenn ich sehe, was alles möglich ist, oder wenn es Dinge gibt, die ich noch nicht weiß, finde ich es spannend, das herauszufinden, oft mit Hilfe von Kollegen. So wächst und lernt man ständig.“
Dieser Lerneifer kommt ihm gut zupass. Contour führt gerade eine neue Lasermaschine ein, und Daan ist in der Projektgruppe dabei. „Es ist schön, dass ich dabei einbezogen werde. Von der Werkhalle aus hat man doch eine andere Sicht darauf, wie eine Maschine funktioniert und wo man auf Probleme stößt. Diese Erkenntnisse kann ich jetzt direkt einbringen.“
Außerdem hat Daan den Ehrgeiz, programmieren zu lernen. „Das habe ich angesprochen, und es wird darauf gehört. Ich fände es großartig, die Maschine nicht nur zu bedienen, sondern auch die Programme dafür zu schreiben. Dann verstehst du den ganzen Prozess von A bis Z und kannst die Maschine wirklich optimal laufen lassen. Mein Ziel ist es, in ein paar Jahren teilweise oder ganz an der Programmierung beteiligt zu sein.“

Vom Neuling zum Ansprechpartner
Daan blickt auf seinen Start zurück: „Vor ein paar Jahren hätte ich nicht erwartet, dass ich so schnell vorankomme und bald selbst neue Kollegen einarbeiten werde. Aber so läuft es hier. Wenn du dich einsetzt und lernbegierig bist, bekommst du hier Chancen.“
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„Was ich künftigen Kollegen mitgeben möchte? Wenn du dich für Technik interessierst und einen Job mit viel Abwechslung und Verantwortung suchst, bist du hier richtig. Auch wenn du, wie ich, keine spezielle Vorbildung hast. Mit der richtigen Einstellung und dem Willen zu lernen, kannst du bei Contour weit kommen!“
Viele Menschen scheuen Schichtdienste, aber ich erlebe vielmehr, dass ich mehr Freizeit habe. Weil du in Schichten arbeitest, hast du immer einen freien Tagesabschnitt.